Was braucht man alles um Wasserpfeife zu rauchen?

Wasserpfeifen oder Shishas erfreuen sich zunehmend große Beliebtheit. Ursprünglich handelt es sich hierbei um ein Raucherlebnis, welches seinen Ursprung im Orient hat. Immer häufiger werden Wasserpfeifen hierzulande auch von Jugendlichen bevorzug. Dabei ist festzustellen, dass das eigentliche Tabakrauchen eher auf dem Rückzug ist. In diesem Ratgeber erfährst du, was Wasserpfeifen sind und was du zum Rauchen alles benötigst.

Was ist eigentlich eine Wasserpfeife?

Shishas sind unterschiedlich aufgebaut. Im unteren Teil findest du das Wassergefäß bzw. die Bowl. Dieses Gefäß besteht meist aus reich verziertem Glas oder Acryl. Interessant ist, dass es auch Holz-, Ton-, Carbon- und Metall-Gefäße gibt. Die Füllmenge hat einen großen Einfluss auf die Art des Rauchens. Auf dieses Wassergefäß wird üblicherweise eine Rauchsäule aufgesteckt.

Die Rauchsäule besteht meist aus verziertem Messing oder Chrom. Ältere Wasserpfeifen verwenden Rauchsäulen aus Holz, die jedoch mit der Zeit Feuchtigkeit aufnehmen. Besonders hochwertige Wasserpfeifen besitzen eine Rauchsäule aus Edelstahl oder Aluminium. Unten an der eigentlichen Rauchsäule können die Schläuche montiert werden. Bei heutigen Shishas ist die Rauchsäule zudem mit einem Druckventil versehen, sodass du den Rauch dort auspusten kannst.

Oberhalb der Rauchsäule befindet sich der aufgesetzte Kopf. Es handelt sich um ein kleines Gefäß, welches aus Glas, Keramik, Bimsstein oder Metall gefertigt sein kann. Es besitzt eine kleine Vertiefung, in welche der Tabak platziert wird. Es gibt unterschiedliche Köpfe, die wieder großen Einfluss auf den Rauchgeschmack haben. Durch die dortigen Löcher gelangt der Rauch in die Rauchsäule. Dabei können die Rauchköpfe mehrere Löcher oder nur eines aufweisen.

Schließlich wird für jeden Raucher ein Schlauch benötigt. Dieser lässt sich an der Rauchsäule unten anschließen. Die Schläuche bestehen meist aus Silikon, aber auch aus Latex, Kautschuk, Leder oder Kunststoff. Jeder Schlauch ist mit einer Spirale verstärkt, damit er nicht zusammenfallen kann.

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So funktioniert eine Wasserpfeife

Wenn du eine Shisha rauchen möchtest, musst du das Wassergefäß teilweise mit Wasser befüllen. Setze nun die Rauchsäule auf die Bowl und achte darauf, dass das untere Rohr sich bis 3 cm unter der Wasseroberfläche befindet. Die Verbindung zwischen Rauchsäule und Wassergefäß muss dabei luftdicht abschließen.

Auf den Tabakkopf legst du 10 bis 20 g Wasserpfeifentabak. Decke nun den Tabak mit einer durchlöcherten Aluminiumfolie ab. Auf die Alu-Folie legst du etwas Kohle, sodass der Tabak erhitzt wird. Im Gegensatz zu Zigaretten verbrennt hier der Tabak nicht. Die im Tabak enthaltenen Aromastoffe verdampfen und du inhalierst letztlich nur den Dampf.

Du musst nun am Mundstück saugen, welches sich am Ende des Schlauches befindet. Durch den Unterdruck gelangt ein Gemisch von Dampf, Aromastoffen und Luft vom Kopf über die Rauchsäule zum Mundstück. Durch den langen Weg vom Kopf über die Rauchsäule sowie der unteren Wasserkühlung wird ein angenehm kühler Rauchgenuss vermittelt.

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Was wird zum Shisha-Rauchen nun benötigt?

Zunächst benötigst du eine Wasserpfeife aus den zuvor beschriebenen Bestandteilen. Als Hitzquelle kannst du auf selbstzündende Shisha-Kohle oder Naturkohle zurückgreifen. Zu den wichtigsten Utensilien gehört natürlich der Wasserpfeifentabak. Hier kannst du auf eine Vielzahl an Aromen zurückgreifen. Beachte dabei, dass ein feuchter Tabak die beste Rauchqualität erreicht.

Schließlich benötigst du noch herkömmliche Alu-Folie zum Abdecken des Tabaks und eine Shisha-Zange. Mit dieser Zange kannst du die glühende Kohle auf den Kopf legen. Die Zange ist meist auch mit einer kleinen Spitze versehen, mit der du die Alu-Folie vorsichtig durchlöchern kannst.