Terrassenüberdachung selber bauen: Was wird benötigt?

Wenn du Eigenheimbesitzer bist und über eine schöne Terrasse verfügst, dann solltest du dir vielleicht Gedanken über eine Terrassenüberdachung machen. Damit wertest du deine Immobilie sowie deinen Garten nochmals auf. Vorteilhaft ist, dass du zum Beispiel auch bei regnerischem Wetter auf der Terrasse sitzen kannst. Ebenso kannst du dort deine Wäsche im Sommer trocknen und musst nicht aufpassen, dass diese durch plötzlich eintretenden Regen nass wird. Generell sorgt eine Terrassenüberdachung für viel Gemütlichkeit. Dies werden dir auch deine Freunde und Bekannten bei der nächsten Grillparty mitteilen. Worauf du beim Bau einer Terrassenüberdachung achten solltest, möchte ich dir hier kurz vorstellen.

Aus welchen Materialien kann man eine Terrassenüberdachung bauen?

Eine Terrassenüberdachung kannst du zum Beispiel aus…

  • Holz,
  • Edelstahl oder
  • Aluminium

…errichten. Diese Materialien eignen sich für die Pfosten und Querträger besonders gut. Holz stellt das traditionelle Material für eine Terrassenüberdachung dar. Mit diesem natürlichen Material kannst du dir deine Überdachung in unterschiedlicher Größe individuell konstruieren. Die Stützbalken lassen sich mit den Pfetten, die später die Dachkonstruktion tragen, auf einfache Weise mit einem Alu T Profil oder Alu Z Profile verbinden. Für eine hohe Stabilität solltest du hier auf hochwertiges Holz, wie zum Beispiel Douglasie oder gar Leimholz setzen. Nachteilig ist, dass du die Holzkonstruktion in regelmäßigen Abständen mit einem Holzschutzmittel lasieren oder streichen musst. Damit wird eine längere Lebensdauer gewährleistet.

Anstelle von Holz kannst du aber auch auf Edelstahl oder Aluminium setzen. Edelstahl ist besonders teuer, erreicht aber die beste Stabilität. Als Alternative wählen viele eine Aluminiumkonstruktion. Diese wird häufig mit eloxierter Oberfläche in verschiedenen Farben geliefert. Das Material ist einerseits recht leicht, andererseits zudem sehr stabil. Eine Aluminium-Terrassenüberdachung ist letztlich aber teurer als eine Holzkonstruktion.

Nicht unwichtig ist die richtige Dacheindeckung. Die Unterkonstruktion besteht neben den Pfosten aus den Pfetten. Auf diese werden die sogenannten Sparren (die Querstreben) montiert. Am häufigsten werden lichtdurchlässige Dacheindeckungen gewählt. Dabei haben sich die Doppelstegplatten besonders gut bewährt. Natürlich kannst du auch Echtglas oder als vollständige Abdeckung Dachziegel verwenden. Damit es unter der Terrasse nicht zu dunkel wird, eignen sich Doppelstegplatten am besten. Wenn du dennoch einmal einen Sonnenschutz wünscht, lassen sich zwischen den Sparren Sonnenschutzrollos auf einfache Weise befestigen.

Terrassenüberdachung aus Holz - Terrassendach selber bauen - Anleitung - Aufbau - Montage - NEW - HD

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Welches Werkzeug wird benötigt?

Eine Terrassenüberdachung kannst du entweder in Eigenregie aus den vorgenannten Materialien oder als Bausatz zusammenbauen. Bei Holzwerkstoffen benötigst du zum Zusägen eine passende Säge. Speziell für die Balken eignet sich eine Zug-Kapp- und Gehrungssäge am besten. Damit lassen sich auch winkelige Sägearbeiten millimetergenau herstellen. Ansonsten reicht eine einfache Handkreissäge oder gar eine Stichsäge vollkommen aus.

Für sämtliche Schraubarbeiten solltest du auf einen leistungsstarken Akkuschrauber setzen. Es empfiehlt sich, die passenden Bits bereitzuhalten, da jede Schraube vielleicht einen eigenen Antriebskopf besitzt. Wenn du ein Betonfundament für die Stützpfeiler gießen möchtest, solltest du noch eine Bohrmaschine mit Quirl bereithalten. Damit kannst du in einem Speißeimer den Beton richtig durchmischen.

Wie hoch ist der zeitliche Aufwand und mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Der zeitliche Aufwand richtet sich nach deiner Geschicklichkeit und ggf. nach der Zahl deiner Helfer. Es wird empfohlen, dass du die Konstruktion wenigstens mit einem weiteren Helfer zusammen erledigen solltest. Alleine wird es mit langen Pfetten schwierig. Zunächst benötigst du ein gutes Fundament. Es gibt hierfür meist Pfostenhalter, die du einbetonieren kannst. Für diese Arbeiten solltest du einen Tag einplanen. Der Beton sollte in 24 Stunden anbinden. Erst dann kannst du die Trägerkonstruktion der Terrassenüberdachung errichten. Wenn alles klappt, sollte diese Arbeit an einem Tag erledigt sein. Plane sicherheitshalber noch einen Tag für die Dacheindeckung ein. Profis schaffen den vollständigen Aufbau (bis auf das Setzen des Fundaments) an einem Tag.

Als Einsteiger solltest du dir am besten einen Bausatz kaufen. Die Kosten hängen natürlich von der Größe ab. Wegen der aktuell gestiegenen Holzpreise musst du für eine Holz-Terrassenüberdachung mit 4 Meter Länge und 2,5 Meter Tiefe rund 2.400 € einplanen. Darin ist aber auch schon die Dacheindeckung und alles erforderliche Zubehör enthalten. Einfache Aluminium-Konstruktionen in der vorgenannten Größe als Bausatz kosten ab 3.000 € aufwärts. Edelstahl-Terrassenüberdachungen sind weitaus teurer. Du solltest dich zuvor jedoch über mögliche Angebote informieren. Neben den Baumärkten gibt es auch Spezialfirmen, die dir gute Angebote machen können.

Ist eine Baugenehmigung nötig?

Eine Terrassenüberdachung stellt eine bauliche Veränderung dar. Je nach Größe benötigst du in diesem Fall sogar eine Baugenehmigung. Hier solltest du dich zuvor bei deiner Ortsbehörde beim Bauamt erkundigen. Wenn du ohne Genehmigung eine Terrassenüberdachung errichtest, kann dich dies sogar ein Bußgeld kosten. Ebenfalls musst du damit rechnen, dass die Behörde den Abriss verlangt.