So überprüfst Du die Wasserqualität im Pool und interpretierst die Ergebnisse richtig

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Jeder, der sich ein (Aufstell-) Pool kauft, freut sich besonders auf die Zeit im Jahr, in der endlich die Badesaison beginnen kann. Bei sommerlichen Temperaturen ist der Sprung in ein klares, kühles Becken für jeden ein erfrischendes Erlebnis. Damit du dein Schwimmbad in vollen Zügen genießen kannst, bedarf das Wasser im Becken einer intensiven Pflege und Aufbereitung. Ohne beides wird das Poolwasser nach kurzer Zeit unansehnlich. Doch wie sorgt man dafür, dass Wasser nicht nur schön, sondern auch gesund ist? Hier erfährst du, worauf du bei der Wasserqualität von Pools achten sollst, wie du diese Testest und die Ergebnisse richtig interpretierst.

Wichtigkeit der Wasserqualität

Jeder Poolbesitzer weiß, dass ein Pool nicht nur ein Wasserreservoir, sondern auch ein anfälliges Ökosystem ist. Wenn die Wasserqualität nicht gut ist, kann es zur Vermehrung von Bakterien, Viren und Algen kommen. Folglich kann das Einatmen oder Trinken von verunreinigtem Wasser zu Erkrankungen oder Reizungen der Haut und Augen führen. Darüber hinaus kann ein unausgeglichenes Wasser die Poolauskleidung, Pumpen, Filter und andere Geräte beschädigen. Beispielsweise kann ein zu niedriger pH-Wert das Material erodieren lassen, während ein zu hoher pH-Wert zu Kalkablagerungen führen kann. Nur ein korrekter pH-Wert garantiert die Wirksamkeit von Chlor und anderen Desinfektionsmitteln.

Einflussfaktoren der Wasserqualität

Die Qualität des Poolwassers hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Zu den wichtigsten Faktoren zählen der pH-Wert, Chlor- oder Bromkonzentration, Alkalität sowie die Härte des Wassers.

Der pH-Wert ist ein Maß für den Säuregehalt oder die Alkalität von Wasser. Der optimale pH-Wert eines Pools liegt zwischen 7,2 und 7,6. Jegliche Abweichungen von diesem Bereich können eine Verringerung der Wirksamkeit des Desinfektionsmittels herbeiführen oder zu Haut- oder Augenreizungen führen.

Der Chlor- und Bromgehalt hat eine abtötende Wirkung auf Bakterien, Viren und Algen. Ihr Wert muss auf dem richtigen Niveau gehalten werden, um eine wirksame Desinfektion zu garantieren, ohne die Schwimmer zu schädigen.

Die Alkalität, auch Gesamtalkalität genannt, beeinflusst die pH-Stabilität von Wasser. Eine zu hohe oder zu niedrige Alkalität kann dazu führen, dass der pH-Wert schwankt.

Unter Wasserhärte versteht man den Kalzium- und Magnesiumgehalt des Wassers. Ist das Wasser zu weich, kann dies zu Korrosion führen, während zu hartes Wasser Kalkablagerungen und Trübungen mit sich bringen kann. Die Störung der oben genannten Faktoren kann sich auf das gesamte System auswirken.

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Wasserqualität richtig testen

Der wohl einfachste Weg, um die Wasserqualität zu überprüfen, ist das Verwenden von Teststreifen oder Flüssigkeitstestkits.

Bei den Teststreifen handelt es sich um farbige Streifen und beim Eintauchen in Wasser reagieren. Sobald die Streifen aus dem Wasser entfernt werden, ändern sie je nach chemischer Zusammensetzung des Wassers ihre Farbe. Dieser Farbumschlag kann folglich mit der beigefügten Farbkarte verglichen werden, um den aktuellen Wasserzustand zu ermitteln.

Flüssigtestkits enthalten Reagenzien, die der Wasserprobe zugesetzt werden. Der daraus resultierende Farbumschlag zeigt den chemischen Zustand des Wassers an.

Eine weitere Option ist ein digitaler Tester. Dieser ist digital und kann ebenfalls zur Messung der Wasserqualität verwendet werden und liefert oft exaktere Ergebnisse als Teststreifen oder Flüssigkeitskits und kann eine Vielzahl von Parametern analysieren.  

Interpretation von Testergebnissen

Das Testen der Wasserqualität deines Pools ist der erste Schritt, aber die richtige Interpretation der Ergebnisse ist der Schlüssel zum Ergreifen geeigneter Maßnahmen.

Wenn der pH-Wert des Poolwassers zwischen 7,2 und 7,6 liegt, ist dies optimal. Liegt der Wert jedoch unter 7,2, ist das Wasser zu sauer und kann Metallteile angreifen, Haut und Augen reizen und die Wirksamkeit des Chloreinsatzes verringern. Ein pH-Wert über 7,6 gibt Aufschluss darüber, dass das Wasser zu alkalisch ist und zu Reizungen führen und die Wirksamkeit von Chlor verringern kann.

Chlor und Brom zählen zu Desinfektionsmittel und sollten deshalb in ausreichender Menge verfügbar sein, um die Bakterien abzutöten. Der optimale Chlorgehalt liegt zwischen 1 und 3 ppm, während Brom zwischen 2 und 4 ppm liegen sollte.

Die Alkalinität sollte einen Wert zwischen 80 und 120 ppm aufweisen. Eine zu niedrige Alkalität kann zu pH-Schwankungen führen, während ein zu hoher Wert zu Trübungen führen kann.

Der optimale Wasserhärtebereich liegt zwischen 200 und 400 ppm. Zu weiches Wasser (<200 ppm) führt zu Korrosion sowie Schäden an der Poolauskleidung. Zu hartes Wasser hingegen (>400 ppm) führt zu Kalkablagerungen und zur Gefahr von Wassertrübung.

Ergreifung von Maßnahmen bei Abweichungen

Je nachdem, was dein Testergebnis aussagt, solltest Du die entsprechenden Chemikalien dem Poolwasser hinzufügen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Dabei solltest du immer die Anweisungen genau befolgen und nicht zu viel auf einmal hinzuzufügen.

Fazit: Prüfung der Wasserqualität im Pool

Die ständige Überprüfung der Wasserqualität in einem Pool ist nicht nur für die Wartung und Langlebigkeit der Poolausstattung wichtig, sondern auch für die Gesundheit sowie dem Wohlbefinden der Badegäste. Ein ausgewogenes chemisches Gleichgewicht, beugt Haut- und Augenreizungen vor, schützt vor unerwünschtem Algenwachstum und sorgt dafür, dass das Wasser klar und ansprechend bleibt. Mit dem Verständnis der verschiedenen zu messenden Parameter sowie ihrer Idealwerte in Kombination mit regelmäßigen Tests können Poolbesitzer proaktiv sein und mögliche Probleme im Vorfeld verhindern, bevor sie auftreten. Nur in einem gut gepflegten Pool kannst du dich unbesorgt entspannen und dabei völlig sicher sein, dass das Wasser sauber und gesund ist.