Girokonto Vergleichstabelle – Das richtige Girokonto finden leicht gemacht!

Kontoführungsgebühren - Monatlicher Mindestgeldeingang - Girozinsen - Dispokredit - Überziehungszinsen

Zahlungsmittel

Unsere Vergleichstabelle für Girokonten vereinfacht die Suche nach dem günstigsten Anbieter. Vergleichen von Kontoführungsgebühren, Mindestgeldeingang, Haben Zinsen auf ihr Girokonto, Tageszins, Dispokredit, Überziehungszins, kosten für Bargeldabhebung im Inland und Ausland, sowie Kreditkartengebühren. Wenn ihr selber schon Erfahrungen mit einer Bank gemacht habt, dann stimmt unten im Voting ab und hinterlasst einen Kommentar. Viele Dank!

Anfallende Kontoführungsgebühren:

Kontoführungsgebühren sind eigentlich nichts anderes, als das für die Dienstleistungen der Banken in diesem Falle der Führung eines Girokontos einen entsprechenden Betrag abführen zu müssen. Vor einigen Jahren waren anfallende Kontoführungsgebühren aus der Sicht des Kunden eine Selbstverständlichkeit, welche zwangsläufig hingenommen werden musste, da keine anderen Möglichkeiten gegeben waren. Heute versuchen einige Banken ein sogenanntes „Misch-Modell“ anzubieten, was den Kunden entweder eine monatliche Pauschale oder separate Einzelabrechnung erlaubte. Für Kunden mit nur wenigen monatlichen Buchungen sind mit einer Einzelabrechnung auf der besseren Seite, wogegen eine monatliche Pauschale sich für Kunden mit zahlreichen Buchungen durchaus rentiert. Doch allen Kontoführungsgebühren zum Trotz, durch die zunehmende Konkurrenz vonseiten der Direktbanken werden den Kunden völlig neue Perspektiven eröffnet, das Motto lautet „kostenloses Girokonto“ was nichts anderes bedeutet, als den anfallenden Kontoführungsgebühren Lebewohl zu sagen.

Monatlicher Mindestgeldeingang auf dem Konto:

Mit dem monatlichen Mindestgeldeingang ist eine Forderung vonseiten der Banken in Zusammenhang mit einer kostenlosen Girokontenführung zu verstehen, welche nur gewährt wird, wenn dieser Mindestbetrag erreicht wird. Sollte dieser Mindestgeldeingang gar nicht oder unregelmäßig erreicht werden, wird aufgrund dieser Klausel eine anfallende Kontoführungsgebühr durch die Bank an den Kunden weitergegeben, was als versteckte Kostenfalle bezeichnet wird.

Girozinsen:

Girokonten mit vermeintlich hohen Zinsen von 2, 4 oder gar 5 Prozent mögen vor ein paar Jahren zwar verlockend gewesen sein, sind aber seit Ausbruch der Finanzkrise auf deutlich unter 2,00% geschrumpft.

Dispo:

Ein Dispokredit kann vonseiten der Bank im Zusammenhang mit einem Girokonto gewährt werden, welcher jedoch von bestimmten Auflagen wie einer positiven Schufa-Auskunft (Bonität) sowie einem regelmäßigen Geldeingang abhängig gemacht wird. Der hierdurch eröffnete finanzielle Spielraum lohnt sich in der Regel nur dann, wenn hierdurch kurzfristige finanzielle Engpässe überbrückt werden sollen, andernfalls empfiehlt sich ein Ratenkredit aufgrund niedriger Zinsen.

Überziehung:

Eine kurzfristige Überziehung des Girokontos kann mithilfe eines gewährten Disporahmens problemlos getätigt werden, allerdings werden dem Kunden hierfür Überziehungszinsen in Rechnung gestellt. Dennoch ist äußerste Vorsicht geboten, denn eine Überziehung über den vereinbarten Disporahmen hinaus kann sehr schnell zur Kündigung des Girokontos führen, in diesem Fall sollte umgehend vonseiten des Kontoinhabers reagiert werden. Ebenfalls gibt es gravierende Unterschiede bei den hierfür anfallenden Überziehungszinsen, deshalb lohnt sich ein Vergleich durchaus.

Das richtige Girokonto finden, mein Fazit:

In den letzten Jahren entstand ein immer stärkerer Wettbewerb der Banken untereinander, welcher insbesondere durch die Zunahme der Direktbanken (Onlinebanken) ausgelöst worden ist. Für den Kunden eröffnen sich in diesem Zusammenhang enorme Vorteile, so wurden die angebotenen Leistungen vonseiten der Banken immer günstiger, was dazu führte, dass die Angebote eines kostenlosen Girokontos rapide zugenommen hatten. Bis vor wenigen Jahren hatten Kunden kaum eine andere Wahl, als ohne Wenn und Aber die teils hohen Kontoführungsgebühren an die Banken zu zahlen, doch heute sieht im Zuge der Europäischen Union sowie des damit verschärften Wettbewerbs unter den Banken schon ganz anders aus.

Hierdurch haben sich die Verhandlungspositionen gravierend verändert, der Kunde ist König, eine Devise, welche in der Vergangenheit in keinster Weise zutreffend gewesen ist, hat auf einmal wieder eine hohe Bedeutung. Vorsicht ist dennoch geboten, denn nicht selten können anfänglich vermeintliche kostenlose Girokonten mit versteckten Kontoführungsgebühren in Nachhinein als ausweglose Kostenfalle entpuppen, deshalb sollten Kunden einen umfangreichen Girokonten Vergleich durchführen, bevor der eigene Name unter einen Vertrag gesetzt wird.