Wohnung kaufen in der Schweiz als Deutscher: Was beachten?

Wir empfehlen sorgfältig ausgewählte Produkte. Bei einem qualifizierten Kauf über unsere Links erhalten wir eine kleine Provision von unseren Partnern, wie z. B. Amazon. Dies verursacht keine zusätzlichen Kosten für dich, ermöglicht es aber, unsere Arbeit zu unterstützen. Alle mit einem * markierten Links sind Affiliate-Links (Werbung).

Vielleicht hast du schon einmal überlegt, in die Schweiz auszuwandern und dir hier eine Wohnung zu kaufen. Generell gilt die Schweiz eigentlich als recht teures Land. Ich möchte dir in diesem Ratgeber einige Tipps zum Immobilienkauf in der Schweiz geben.

Was kosten Immobilien in der Schweiz?

Ich möchte dir hier einige Beispiele vorstellen, wobei du gleichzeitig auch einen Vergleich mit den Immobilienpreisen in Deutschland vornehmen kannst. Durchschnittlich musst du für eine Wohnung in der Schweiz mit etwa CHF 725.000 rechnen. Bei einem aktuellen Kurs von 1 : 1,02 wären dies durchschnittlich 736.745 €. Dabei reicht die Preisspanne bei den meisten Immobilienangeboten zwischen CHF 350.000 und CHF 1.890.000. Dabei beläuft sich der Quadratmeterpreis auf CHF 8.354, also 8.489,33 €. Die Gemeinde Schänis Immobilien Preise liegen im oberen Bereich bei etwa CHF 1.160.000.

In der Hamburger HafenCity musst du für eine 100 m² Wohnung etwa 1.250.000 € hinblättern. Natürlich kommt es hier auf die Lage und Ausstattung an. In München kann man eine 100 m² Wohnung schon für 600.000 € bekommen, ebenso sind natürlich auch Wohnungen für mehr als eine Million Euro möglich. In der Ruhrgebietsmetropole Dortmund sind die Preise etwas günstiger. Hier bekommt man eine vergleichbare Wohnung schon ab 250.000 €. Aber auch hier gibt es Preisspannen über eine Million Euro.

Wie läuft die Finanzierung in der Schweiz ab?

Finanzierung und Wohnungskauf laufen in der Schweiz ähnlich ab, wie in Deutschland. Zunächst solltest du dein eigenes Budget überprüfen. Wichtig ist dabei:

  • Wie viel Eigenkapital kann ich einbringen?
  • Welche Einnahmen und Ausgaben habe ich?
  • Wie viel Geld bleibt mir am Monatsende noch übrig?

Danach kann es auf die Suche nach einer Wohnung in der Schweiz gehen. Hierzu kannst du die einschlägigen Online-Portal, aber auch Makler Anzeigen nutzen. Natürlich kannst du auch einen Makler vor Ort beauftragen, der dir eine passende Wohnung vorschlägt. Wenn deine Wahl getroffen ist, solltest du auf jeden Fall eine Ortsbesichtigung vereinbaren. Hole dir nach Möglichkeit so viele Informationen zu dieser Immobilie wie möglich ein. Ebenso wie hierzulande solltest du an eine Preisverhandlung denken.

Ein wichtiger Punkt ist die Immobilienfinanzierung. Du musst dir also eine Bank suchen, bei der du ein Darlehen bekommst. Wenn die Finanzierung geklärt ist, fehlt noch der Weg zum Notar und das Unterschreiben des Kaufvertrages. Danach wird die Wohnung in das Grundbuch eingetragen. Zu einem festgelegten Termin kannst du dann die Wohnung in der Schweiz vom letzten Eigentümer übernehmen. Bei der Finanzierung ist zu beachten, dass du mindestens 20 % als Eigenkapital für die Wohnung vorweisen musst. Wenn die Wohnung eine Million Franken kostet, musst du CHF 200.000 selbst aufbringen. In der Schweiz werden drei Arten von Hypotheken angeboten:

  • die variable Hypothek mit flexibler Laufzeit – die teuerste Finanzierungsform
  • die Festhypothek mit einer Laufzeit bis 20 Jahren – bietet Sicherheit vor Zinssteigerungen
  • die Saron-Hypothek

Bei der Saron-Hypothek (Swiss Average Rate Overnight) spielt der Zinssatz eine Rolle, zu dem die Banken bei der Schweizerischen Nationalbank ihre überschüssigen Gelder anlegen. Es handelt sich daher um einen Übernachtzins, der nur für kurzfristige Investitionen gedacht ist.


Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Weitere Kosten für Immobilienkäufer in der Schweiz

Wenn du dir eine Eigentumswohnung in der Schweiz kaufen möchtest, kommen noch folgende einmalige Kosten auf dich zu:

  • je nach Gemeinde und Kanton: 2 % vom Kaufpreis für den Eigentümerwechsel
  • Maklercourtage: 2 bis 3 % vom Kaufpreis

Zu den öffentlichen Abgaben gehören:

  • Notar: Notariatsgebühren für die Beurkundung des Kaufvertrages
  • Grundbuchamt: Handänderungssteuer für die Grundbucheintragung

Weitere Kosten:

  • Bank: Grundpfandrecht und Schuldbrief kosten Gebühren
  • Bank: Hypothekarzinsen
  • Bank: Amortisation (Tilgungsrate)
  • Unterhalts- und Nebenkosten

Es lohnt sich, wenn du dir zuvor eine genaue Übersicht verschaffst, welche Kosten noch auf die zukommen.

Fazit: Immobilienkauf in der Schweiz ist nicht schwer

Der Immobilienkauf in der Schweiz unterscheidet sich nicht sonderlich vom Kauf einer Immobilie hierzulande. Wichtig ist, dass du mindestens 20 % an Eigenkapital aufbringen kannst und die einmaligen und laufenden Folgekosten nicht vergisst.