Häufige Ungeziefer Arten in der Wohnung: Übersicht

Ungeziefer in Haus und Küche sind immer recht unangenehm. Häufig handelt es sich um kleine Krabbeltiere, die in Ritzen und Spalten leben und vielfach unsere Lebensmittel befallen. Hierdurch können gesundheitliche Beeinträchtigungen entstehen. In diesem Ratgeber kannst du dich über die häufigsten Ungeziefer arten in der Wohnung informieren.

Die häufigsten Arten von Ungeziefer

Aus hygienischer und gesundheitlicher Sicht, solltest du Ungeziefer bekämpfen oder zumindest versuchen, einen Befall zu verhindern. Nachfolgend habe ich dir die bekanntesten Vertreter kurz aufgelistet:

  1. Maden
  2. Pelzmotten
  3. Silberfische
  4. Bettwanzen
  5. Milben
  6. Schaben
  7. Ameisen

Die Made

Was ist eine Made eigentlich? Die Larve der Zweiflügler wird üblicherweise als Made bezeichnet. Maden werden häufig durch Eiablage auf Aas oder Lebensmittel abgelegt. Im Haushalt sind meist Fleisch und Käse betroffen. Davon ernähren sich die Larven. Nach der Verpuppung entstehen hieraus später die verschiedenen Fliegenarten. Maden lieben feuchtwarmes Klima. Nicht immer muss es sich hierbei um Ungeziefer handeln. Einige Maden werden in der Medizin zur Wundbehandlung eingesetzt. Im Allgemeinen handelt es sich jedoch um Ungeziefer. Besonders schlimm ist dies in Biomülltonnen im Sommer zu erkennen. Hier bilden sich schnell ganze Madenteppiche.

Die Pelzmotte

Bei der Pelzmotte handelt es sich um eine Gattung der Kleinschmetterlinge. Sie fühlen sich in der Nähe von menschlichen Behausungen wohl. Die braun bis gelblich-braun gefärbten Tiere erreichen eine Flügel-Spannweite bis 12 mm. Sie sind relativ unauffällig und schwer zu erkennen. Dennoch befallen sie als Kleidermotte echte Pelze und andere Kleidungsstücke. Die dort abgelegten Eier führen als gefräßige Larve zu starken Beschädigungen.

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Die Silberfischchen

Hierbei handelt es sich um ein flügelloses und lichtscheues Insekt. Auffällig ist der stromlinienförmige Körperbau. Diese Tiere lieben Kohlenhydrate und Zucker. Schon seit mehr als 300 Millionen Jahren existieren diese Tiere mit silberner bis dunkler Körperfärbung. Silberfischchen lieben feuchtwarme Örtlichkeiten. Sie sind daher in Küchen und Badezimmern weit verbreitet. Diese Tiere ernähren sich auch von Baumwolle, Seide, Kunstfasern, aber auch toten Insekten bis hin zu Schimmelpilzen. Silberfischchen gehören einerseits zu den Nützlingen, andererseits können Sie durch ihr Nahrungsangebot starke Schäden verursachen.

Wildlife im Wohnzimmer - von Milben, Kopfläusen und anderem Ungeziefer (360° - GEO Reportage)

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Die Bettwanzen

Die Bettwanze ist eine typische Hauswanze und gehört zur Familie der Plattwanzen. Die Tiere lieben einen warmen und leicht feuchten Schlafplatz und nisten sich gerne in der Bettwäsche ein. Hier ernähren sie sich vom Blut des Menschen. Sie gelten als echte Parasiten und führen die Krankheit der Cimikose herbei. Als echte Blutsauger sind die Tiere nachtaktiv. Licht scheuen sie. Neben dem Biss einer Bettwanze ist auch deren Speichel für den Menschen recht unangenehm. Dieser löst einen starken Juckreiz aus.

Die Milben

Milben gehören zu den Spinnentieren. Sie sind recht klein, wobei die winzigsten Tiere nur 0,1 mm groß sind. Zu den größten Milben gehören die Zecken. Es gibt unzählige Arten, wobei insbesondere die Hausstaubmilbe nicht unerwähnt bleiben darf. Diese kann bei Allergikern etwa Asthma auslösen. Es gibt auch Milben, die sich in die Haut ihres Wirtes einnisten. Beim Menschen kann dann die Krankheit Krätze entstehen. Ebenfalls kann ein Biss einer Milbe Fleckfieber oder Rickettsien-Pocken auslösen. Bei den Zecken musst du dich vor der viralen Hirnhautentzündung, kurz FSME, schützen.

Die Schaben

Schaben gehören zu den bekanntesten Schädlingen. Die Tiere können zwischen 5 und 100 mm groß werden. Sie lieben warme Örtlichkeiten und sind häufig in Küchen anzutreffen. Als Fraß-Schädling können sie Lebensmittel befallen. Hier ist insbesondere die Küchenschabe zu nennen. Diese Tiere sind Allesfresser und machen auch vor ihren Artgenossen keinen Halt. Es ist recht aufwändig, einen Schabenbefall zu kontrollieren und zu beseitigen. Häufig muss hierfür ein Schädlingsbekämpfer eingesetzt werden.

Die Ameise

Von den Ameisen gibt es weltweit mehr als 30.000 verschiedene Arten. Die Tiere besitzen einen gegliederten Körperbau. Sie leben in einem Ameisenstaat mit einer Königin. Ameisen gehören zu den Hautflüglern, wobei nicht alle mit Flügeln ausgestattet sind. Die Arbeiter fungieren als Jäger und Sammler und versorgen im Staat nicht nur die Königin, sondern auch den Nachwuchs. Eine Vielzahl von ihnen ist als Schädling klassifiziert. Im ländlichen Bereich wird dies deutlich, da einige Arten den Samen von den Feldern ernten. Einige Arten können bei Berührung zu Ausschlag und Allergien führen. Im Haushalt sind Ameisen problematisch, wenn diese sogenannte Ameisenstraßen quer durch die Wohnung bilden und auf der Suche nach zuckerhaltigen Lebensmitteln sind.